Vorträge und Seminare

Maßgeschneidert und bei Ihnen vor Ort – das sind unserer Vorträge und Seminare, die wir rund um die Themen Wirtschaftsethik und verantwortungsvolle Unternehmensführung anbieten. "Maßgeschneidert" sind dabei sowohl die Formate als auch die Inhalte: Beides stimmen wir je nach Zeitbudget und Vertiefungsinteresse mit Ihnen ab. Das Spektrum reicht vom Vortrag bis zu mehrtägigen Seminaren.

Ausgewählte Themen

1. Werte, ja bitte! – Aber welche?

Die Rede von „Werten“ nimmt seit einigen Jahren stark zu, sowohl in der medialen Öffentlichkeit als auch in Unternehmen. In dieser „Wertewelle“ spiegelt sich jedoch weniger die Selbstverständlichkeit von Werten als vielmehr die wachsende ethische Verunsicherung unserer Zeit. Auch Unternehmen fragen sich immer stärker, welche Werte sie bei ihren Mitarbeitern fördern und einfordern wollen, welche Werte gegenüber Geschäftspartnern und Kunden an erster Stelle stehen sollten und wie man die eigene Haltung nach Innen und Außen kommunizieren kann.
Zugleich aber ringen gerade Führungskräfte damit, dass die Rede von „Werten“ schnell luftleer wird, sobald man die Rhetorik von Imagebroschüren und Leitbildern hinterfragt: Was sind eigentlich Werte? Wie „funktionieren“ sie, und was unterscheidet sie von Normen und Regeln wie etwa ISO-Normen oder Compliance-Standards? Welche Werte wollen wir wirklich? Wie gehen wir mit Wertkonflikten um, etwa zwischen ökonomischen und sozialen Zielen, aber auch zwischen verschiedenen Kulturen an mehreren Unternehmensstandorten? Und wie lässt sich eine Werte-Agenda im Alltag authentisch leben und vorleben?

2. Können wir uns das leisten? – Theorie und Praxis der Unternehmensethik

Unternehmen erleben derzeit, dass Geschäftspartner, Kunden und Mitarbeiter, aber auch die Öffentlichkeit und junge Bewerber wachsende Ansprüche an die verantwortungsvolle Unternehmensführung stellen. Die Reaktionen hierauf fallen unterschiedlich aus: Sie reichen von dreisten Versuchen des Greenwashing bis hin zu seriösen CSR-Konzepten. Zwei Dinge sind jedoch fast allen Ansätzen gemeinsam. Zum einen werden sie von der Überzeugung getragen, dass die freiwillige Verantwortungsübernahme zumeist mit Wettbewerbsnachteilen verbunden ist; und zum anderen bleiben die zentralen Begriffe, die auch die meisten Firmen-Leitbilder prägen, sehr vage – etwa die Begriffe "Ethik", "Verantwortung", "Kooperation", "Nachhaltigkeit", "Gerechtigkeit" oder "Wertschätzung".
Was aber bedeuten diese Leitbegriffe unserer Selbstverständigung ganz konkret, und was können wir tun, damit sie keine Papiertiger bleiben? Wie lassen sie sich im Alltag mit Leben füllen und gegenüber anderen vorleben? Und wie lässt sich das Thema Unternehmensverantwortung auf legitime Weise als Wettbewerbsvorteil einsetzen?

3. Wollen wir alles, was wir können? – Theorie und Praxis der Technikethik

Produktentwickler und unternehmerische Verantwortungsträger müssen sich immer öfter mit den ethischen Dimensionen ihrer Produkte und Strategien auseinandersetzen. Denn nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch wünschenswert. Aber wie lässt sich zwischen beidem unterscheiden und vermitteln? Wo spielen ethische Herausforderungen und Dilemma-Situationen im Umfeld von Produktentwicklungen und technischem Handeln eine Rolle? Welche ethischen Argumentationsstrategien lassen sich hier unterscheiden, und welche Stärken und Schwächen beinhalten diese unterschiedlichen Wege? Wie lassen sich diese Fragen zudem auf konstruktive Weise in alltägliche Entwicklungs- und Produktionsentscheidungen integrieren?

4. Ist soft das neue hard? – Unternehmensführung als Kulturverantwortung

Noch immer wird die Bedeutung der Unternehmenskultur als "soft fact" behandelt und für die Mitarbeiterzufriedenheit und für den Unternehmenserfolg vernachlässigt. Folglich wird man häufig erst auf sie aufmerksam, wenn die Fixierung auf Wachstum und Rendite, eine Tradition von "Befehl und Gehorsam" oder auch Rechtsbrüche aufgedeckt werden und zu massivem Ansehens- und Umsatzverlust führen. Dann zeigt sich, was für ein "hard fact" der scheinbare "soft fact" immer schon war.
Dabei geben Mitarbeiter in Befragungen regelmäßig an, dass ihnen Entlohnung und Karriereperspektiven zwar wichtig sind, dass sie jedoch weit mehr Wert auf die Kultur am Arbeitsplatz legen. Sehr hohen Einfluss hierauf hat, ob die eigene Leistung und Meinung anerkannt wird, ob die Beschäftigten Gerechtigkeit in der Führung und ein wertschätzendes Miteinander erleben. Damit wird deutlich: Unternehmensführung heißt Kulturverantwortung im umfassenden Sinn des Worts. Wie aber lässt sich ein kooperativer Führungsstil konkret vorleben, und was genau bedeuten hierbei "Kultur", "Anerkennung", "Wertschätzung" und "Vertrauen"?

5. Wie wollen wir arbeiten? – Die Mitarbeiter zwischen Wertschöpfung und Wertschätzung

Viele Unternehmen setzen zunehmend und erfolgreich auf die Selbstständigkeit ihrer Mitarbeiter und Führungskräfte, insbesondere durch zielbasiertes und erfolgsorientiertes Arbeiten, flache Hierarchien und große Entscheidungsspielräume. Die Arbeitspsychologie sieht damit eine ihrer zentralen Annahmen bestätigt, dass Motivation, Zielorientierung und subjektive Autonomie eng zusammenhängen.
Zugleich nimmt jedoch die Bedeutung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz zu. Damit müssen auch neue Führungsfragen beantwortet werden: Wie lässt sich Wertschätzung vermitteln, wenn für die Bewertung der Arbeitsleistung nicht mehr die investierte Zeit oder das Engagement, sondern primär der wirtschaftliche Erfolg zählt? Wie lässt sich ein gutes soziales Miteinander erhalten, wenn über Benchmarks, Team- oder Individualziele gesteuert wird? Und welche Verantwortung haben heutige und nachwachsende Führungskräfte, die Beschäftigten vor einem dauerhaften Einsatz oberhalb der Leistungsgrenze zu schützen?


Referenzen

Bei unseren Seminaren und Vorträgen arbeiten wir mit unterschiedlichen Menschen und Organisationen zusammen – mit Non-Profit und Profit, jungen Hoffnungsträgern und gestandenen Führungskräften, in Einführungsveranstaltungen und Vertiefungsseminaren:

 

•  Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

•  Baden-Badener Unternehmergespräche (BBUG)

•  Bundesverband deutscher Unternehmensberater

•  BusinessCOUCHing

•  Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten (FHNW)

•  f.u.n.k.e Mittelstands GmbH

•  GFT Technologies SE

•  International Master Programm in Biomedical Sciences (IMBS)

•  Hochschule Pforzheim

•  KHS Donaueschingen

•  m-tec

•  Pro Technicale

•  SAP

•  Rotary International

•  Wirtschaftskanzlei Skadden Arps LLP

•  Wirtschaftsverband Industrieller Unternehmen in Baden (wvib)