„Habe ich nicht das Recht auf ein (gesundes) Kind?“ – Podiumsdiskussion zur Frage der Fortpflanzungsfreiheit und der reproduktiven Selbstbestimmung | Thales-Forum in Kooperation mit der katholischen Akademie

17. Juni 2026, 19:00 Uhr

Bildquelle: SDI Productions/istock

Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch können in Deutschland vielfältige Angebote der Reproduktionsmedizin in Anspruch nehmen: Mit Hilfe von In-Vitro-Fertilisation, Samenspende und Pränatal- sowie Präimplantationsdiagnostik kann vielen Paaren und Personen mit unerfülltem Kinderwunsch geholfen werden, anderen allerdings auch nicht. Aktuell wird deshalb in Deutschland die Debatte geführt, ob die Eizellspende und/oder die Leihmutterschaft erlaubt werden sollten. – Welche reproduktionsmedizinischen Verfahren sollten wir zulassen, welche verbieten? Und wer soll das Recht haben, diese in Anspruch zu nehmen? Wann stößt das Recht auf individuelle Fortpflanzungsfreiheit auf andere Grundrechte? Welche ethischen Herausforderungen stellen sich? Der Abend möchte das Thema aus medizinischer, rechtlicher und ethischer Perspektive beleuchten. 

Einführungsvortrag von Prof. Dr. em. Claudia Wiesemann mit anschließender Podiumsdiskussion unter Mitwirkung von Aida Hanjalic-Beck (Gynäkologin und Reproduktionsmedizinerin), Thorsten Langer (Pädiater) u.a. 

Moderation: Rebecca Albert, Miriam Fischer-Geboers 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Katholischen Akademie und dem Thales-Forum der Thales-Akademie für angewandte Philosophie. 

Wann: Mittwoch, den 17. Juni 2026, ab 19.00 Uhr.

Wo: Erzbischöfliches Priesterseminar / Collegium Borromaeum, Schoferstr. 1, 79098 Freiburg 

Wie: Der Eintritt ist kostenfrei.

Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung auf der Seite der katholischen Akademie.